SPIE entwickelt Krisenorganisation der HINT AG gezielt weiter
Lenzburg (Aargau), 7. Oktober 2026 – SPIE, der unabhängige europäische Marktführer für multitechnische Dienstleistungen in den Bereichen Energie und Kommunikation, hat die Krisenorganisation der HINT AG gezielt ausgebaut. Damit schafft SPIE die Voraussetzungen für schnellere Entscheidungen im Ereignisfall und stärkt die Resilienz kritischer ICT-Infrastrukturen im Schweizer Gesundheitswesen. Die Zusammenarbeit umfasst die Einführung eines «Manager on Duty»-Konzeptes, den Ausbau der Entscheidungsprozesse sowie die Weiterentwicklung der internen Krisenkommunikation.
- Mit dem Ausbau der Krisenorganisation stärkt SPIE den sicheren Betrieb kritischer ICT-Infrastrukturen (Information and Communication Technology) im Schweizer Gesundheitswesen.
- Das neue «Manager on Duty»-Konzept gewährleistet eine durchgängige interne Kommunikation, beschleunigt die Handlungsfähigkeit im Ereignisfall und stärkt die Widerstandsfähigkeit der HINT AG nachhaltig.
Die HINT AG entwickelt, betreibt und schützt ICT-Lösungen für Spitäler und weitere Gesundheitsorganisationen. Als ISO-27001-zertifiziertes Unternehmen verfügt sie über ein etabliertes Informationssicherheitsmanagement und legt grossen Wert auf den Schutz sowie die Verfügbarkeit ihrer Lösungen und Leistungen. Für den Anbieter kritischer ICT-Infrastrukturen ist es entscheidend, auch unter ausserordentlichen Bedingungen handlungsfähig zu bleiben und Entscheidungen schnell und nachvollziehbar zu treffen. Vor diesem Hintergrund arbeitet die HINT AG seit mehreren Jahren mit SPIE ICS, einer Geschäftseinheit von SPIE in der Schweiz, zusammen, um ihre Krisenorganisation und Resilienz kontinuierlich an neue Anforderungen anzupassen.
Ein zentraler Baustein dieser Zusammenarbeit ist die Einführung des «Manager on Duty»-Konzeptes. Als Delegierter der Geschäftsleitung verfügt der «Manager on Duty» im Ereignisfall über definierte Entscheidungskompetenzen. Dadurch lassen sich Eskalationswege verkürzen und Massnahmen schneller koordinieren. Ergänzend hat SPIE ICS sogenannte «vorbehaltene Entscheide» etabliert. Hierbei werden strategisch relevante Entscheidungen für definierte Krisenszenarien bereits im Vorfeld festgelegt und freigegeben. Dies schafft Klarheit über Zuständigkeiten und reduziert Unsicherheiten, wenn im Ereignisfall schnell gehandelt werden muss.
Auch die interne Krisenkommunikation wurde weiterentwickelt. Ein durchgängiges Kommunikationskonzept stellt sicher, dass die relevanten Führungsstufen im Krisenfall eingebunden und Informationen zielgerichtet weitergegeben werden. Regelmässige Krisensimulationen und Übungen überprüfen die definierten Prozesse unter realitätsnahen Bedingungen. «Die zunehmende Digitalisierung im Gesundheitswesen erfordert eine hohe Resilienz gegenüber Krisen und eine solide Cybersicherheit», erklärt Frédéric Noyer, Head of Cybersecurity bei SPIE ICS. «Eine leistungsfähige Krisenorganisation schützt dabei nicht nur Daten, sondern trägt auch dazu bei, kritische Infrastrukturen verfügbar zu halten und damit die Patientenversorgung abzusichern.»
Edgar Lehrmann, Acting CEO und CFO von SPIE Schweiz, ergänzt: «Die Anforderungen an Betreiber kritischer Infrastrukturen steigen kontinuierlich und die zunehmende Komplexität von Regulierungen und Cyberbedrohungen macht eine vorausschauende Vorbereitung unerlässlich. Wir unterstützen Unternehmen dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihre Widerstandsfähigkeit nachhaltig zu stärken.»
Markus Goldschmid, CEO der HINT AG, sagt: «Eine starke Krisenorganisation entsteht nicht erst im Ernstfall, sondern durch konsequente Vorbereitung. SPIE ICS unterstützt uns seit Jahren dabei, unsere Resilienz und Durchhaltefähigkeit kontinuierlich weiterzuentwickeln.»
SPIE ICS ist auf Informations- und Kommunikationstechnologien spezialisiert und realisiert für Unternehmen sowie Organisationen richtungsweisende Projekte mit Fokus auf Cybersicherheit, Managed Service und technologische Unabhängigkeit.
Bild: Daniel Städeli, Governance Consultant bei SPIE (links), und Markus Goldschmid, CEO HINT AG (rechts), im Gespräch über die nächsten Schritte in der Krisenorganisation der HINT AG.