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Mit Zuversicht reagieren

Krisenmanagement

Wie gut eine Organisation ihre Reputation, ihren Betrieb und ihre Stakeholder in einer Krise schützen kann, hängt nicht allein von der Schwere des Ereignisses ab. Entscheidend ist die Qualität der Vorbereitung. Organisationen ohne strukturiertes Krisenmanagement erleben durchgehend längere Betriebsunterbrüche, höhere finanzielle Verluste und stärkere Reputationsschäden als Organisationen mit dokumentierten Prozessen, geschulten Teams und geprüften Abläufen.

Unser Crisis-Management-Service baut echte, geübte Einsatzbereitschaft auf – und nicht nur Dokumente für die Schublade.

Mit einem Experten sprechen

Herausforderungen

Warum Organisationen im Krisenfall unvorbereitet sind

Ein Krisenmanagementplan, der nur als schriftliches Dokument existiert, ist keine Krisenmanagementfähigkeit. In der Praxis unterschätzen die meisten Organisationen den Zeit- und Koordinationsaufwand, der nötig ist, um unter Druck richtig zu handeln.

  • Innerhalb der ersten 30 Minuten muss die richtige Entscheidungszelle aktiviert werden, die richtigen Personen müssen informiert und vor Ort sein.
  • Klare Kommunikation mit Mitarbeitenden, Medien, Aufsichtsbehörden und Kunden in den ersten Stunden eines Ereignisses.
  • Gleichzeitig muss die Koordination von IT, Recht, Kommunikation, Personalwesen und Betrieb ohne definierte Führungsstruktur und ohne im Voraus zugewiesene Rollen erfolgen.
  • Die Dokumentation von Entscheidungen in Echtzeit für die nachträgliche regulatorische Überprüfung ist eine Pflicht gemäß FINMA und branchenspezifischen Rahmenwerken.

Der Unterschied zwischen einer kontrollierten Reaktion und einem chaotischen Verlauf liegt in einer gründlichen Vorbereitung, der Schulung der Mitglieder des Krisenteams und der regelmäßigen Durchführung realistischer Simulationen.

Leistungen

Was das Krisenmanagement umfasst

Krisendokumentation

Ein vollständiges Krisenmanagement-Toolkit: eine Krisenrichtlinie, die Aktivierungskriterien, Eskalationsschwellen und Entscheidungsbefugnisse festlegt, ein operativer Leitfaden mit Schritt-für-Schritt-Verfahren für definierte Szenarien sowie eine vollständige Toolbox aus Prozess- und Kommunikationsvorlagen, die so gestaltet sind, dass sie unter Druck einsetzbar sind – in Situationen, in denen keine Zeit zum Improvisieren bleibt.

Struktur der Krisenzelle

Gestaltung und formale Dokumentation der Krisenmanagementorganisation, d. h. Zusammensetzung der Zelle, Rollen der Mitglieder, Entscheidungsbefugnisse, Eskalationswege bis zur Rechtsabteilung, Aufsichtsbehörde und zum Verwaltungsrat sowie Vertretungsregelungen für nicht verfügbare Mitglieder. 

Trainingsworkshop

Ein strukturierter Trainingsworkshop für alle Mitglieder des Krisenmanagementteams, der die Rollenerwartungen, die Verfahren im Detail, die Kommunikationsprotokolle und die Eskalationskriterien abdeckt. Ziel ist, dass jedes Teammitglied bereits beim ersten realen Krisenfall ohne Zögern handeln kann.

Krisensimulation

Eine halbtägige oder ganztägige, szenariobasierte Übung, die auf einem realistischen und anspruchsvollen, für Ihre Organisation und Branche relevanten Szenario aufgebaut ist. Die Simulation prüft die gesamte Reaktionskette unter Zeitdruck und bei unklarer Informationslage, also unter Bedingungen, die ein reales Ereignis nachbilden. Die Krisensimulation ist als Planübung für die Geschäftsleitung oder als vollständige operative Simulation verfügbar.

RETEX und Verbesserungsplan

Ein strukturiertes Debriefing im Anschluss an die Simulation erfasst die gewonnenen Erkenntnisse. Diese fliessen direkt in einen formalen Verbesserungsplan mit priorisierten Korrekturmaßnahmen und zugewiesenen Verantwortlichkeiten ein. So wird die Fähigkeit kontinuierlich weiterentwickelt, statt nur einmal beurteilt zu werden.

Ergebnisse

Was Sie erhalten

  • Beschreibung der Krisenzelle mit Organigramm, Rollendefinitionen und Vertretungsregelungen
  • Matrix der Aktivierungskriterien und Dokumentation des Eskalationsprozesses
  • Dokumentation der Krisenmethodik mit dem vollständigen, strukturierten Reaktionsansatz
  • eine vollständige Krisen-Toolbox mit Richtlinien, Verfahren, Kommunikationsvorlagen und Entscheidungshilfen. 
  • Schulungsunterlagen und Teilnahmenachweise des Trainingsworkshops
  • Szenariopaket für die Krisensimulation und Leitfaden zur Durchführung der Übung
  • Strukturierter RETEX-Bericht mit dokumentierten Beobachtungen und „Lessons Learned”
  • Formaler Verbesserungsplan mit priorisierten Korrekturmaßnahmen und zugewiesenen Verantwortlichkeitenes 
Kompetenz & Vertrauen

Regulatorische Compliance und operatives Vertrauen

Unser Crisis-Management-Service ist so aufgebaut, dass er regulatorische Anforderungen erfüllt und zugleich echte organisatorische Fähigkeiten aufbaut. Die Ergebnisse sind so strukturiert, dass sie die Einhaltung der Erwartungen der FINMA an die operative Resilienz, die Vorgaben von ISO 22301 zum Krisenmanagement sowie die branchenspezifischen Pflichten zur Notfallreaktion belegen.

Nach einer Simulation berichten Organisationen durchgehend von drei messbaren Verbesserungen: einer schnelleren Aktivierung der Entscheidungszelle, einer klareren Verteilung der Entscheidungsbefugnisse und einem deutlich höheren Vertrauen der Mitglieder der Krisenzelle in ihre Fähigkeit, ein reales Ereignis bewältigen zu können.

Nächster Schritt

Beurteilen Sie Ihre Krisenbereitschaft

Wir bieten eine erste Beurteilung der Reife Ihres Krisenmanagements an. Dabei identifizieren wir Lücken in Ihrer aktuellen Vorbereitung, prüfen bestehende Dokumentationen und legen einen praktischen Mandatsumfang fest. Die meisten Krisenmanagement-Mandate, von der ersten Beurteilung bis zur abgeschlossenen Simulation und dem formalen RETEX, werden innerhalb von sechs bis zehn Wochen durchgeführt.

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